ACHT UND EINS

ACHT UND EINS

Bürogebäude an der Ecke Meierottostraße/Pariser Straße, Berlin
2019-2021

Die Bundesallee war einst an der Ecke Meierottostraße eine bekannte Adresse für Nachtschwärmer. Hier befand sich die legendäre Soul-Diskothek „Big Apple“, die 1978 nach einem Großfeuer komplett abbrannte. 

Heute wird das Grundstück entlang der Pariser Straße und der Meierottostraße von einer gründerzeitlichen Blockrandbebauung mit Wohnungen, Büros und Geschäften eingefasst. An der Bundesallee dominieren Verwaltungs- und Bürogebäude. 

Besonders prägnant ist das 13-geschossige Bürohochhaus der IBB auf der gegenüberliegenden Straßenseite. 

 

Nun wird der 60er Jahre Bau mit seiner eigenartigen Überbauung der Pariser Straße abgerissen und nach den Plänen von Eike Becker_Architekten durch ein 8-geschossiges Hotel und ein 7-geschossiges Bürogebäude ersetzt. Dadurch wird die Pariser Straße wieder ohne Überbauung an die Bundesallee angeschlossen und aus ihrem Sackgassen Dasein befreit. Im Rahmen des aktuellen Bebauungsplans wird die alte Stadtstruktur mit zeitgenössischer Architektur wiederhergestellt.

Auf dem Grundstück Bundesallee 13 Ecke Hohenzollerndamm 1 entsteht ein Hotel der Foremost Gruppe mit 176 Zimmern und einem Restaurant im Erdgeschoss. Auf dem Grundstück Pariser Str 1/Meierottostraße 8 soll ein Bürogebäude mit einer markanten Auskragung zum U-Bahn Eingang Spichernstraße gebaut werden. Eine Barista Bar im Erdgeschoss wird hier für Caféhaus Atmosphäre sorgen. Die zweigeschossigen Eingänge mit den Adressen Pariser Straße 1 und Meierottostraße 8 erschließen die Büroflächen darüber. 

Das Gebäude erfüllt höchste Ansprüche an Flexibilität und Nachhaltigkeit. Die Zuschnitte der lichtdurchfluteten Räumlichkeiten können einfach an die unterschiedlichen Bedürfnisse der Nutzer angepasst werden. Einzel-, Doppel-, Team-, Gruppen- oder Kombibüros bieten maßgeschneiderte Lösungen für die unterschiedlichsten Wünsche. Hot desking, Dedicated desks und Private offices können hier im Wechsel ein neues Ökosystem für Arbeiten entstehen lassen.

 

Das Gebäude erhält umweltfreundliche Fernwärme, wasserdurchströmte Heiz- Kühlsegel an den Decken, Wärmerückgewinnung als Kreislaufverbundsystem, individuell öffenbare Fensterpaneele und viel Raum für Ideen. Eine Zertifizierung mit dem anspruchsvollen Umweltstandard DGNB Gold wird angestrebt. 

In bester Innenstadtlage entsteht so auf 11.332 m2 BGF Raum für etwa 650 hochwertige neue Arbeitsplätze.

Die feingliedrige Fassade mit großzügigen Glasscheiben, Aluminiumprofilen und Formteilen aus Faserbeton gibt dem Gebäude eine einzigartige Erscheinung. Unterschiedlich tiefe, helle Lisenen erzeugen ein dynamisches Spiel aus Licht und Schatten. Die Fassade ist inspiriert von textilen Webmustern, die architektonisch neu interpretiert werden und die Struktur des Hause abwechslungsreich veranschaulichen.

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