HEIMATUFER

HEIMATUFER

Rheinpromenade
Wohnensemble
Ludwigshafen
2016-2020

Am südlichen Rhein-Ufer in Ludwigshafen sieht das städtebauliche Konzept ein urbanes Quartier mit 1.000 Wohnungen und bis zu 3.500 Arbeitsplätzen vor. Eine hochwertige, moderne Gebäudearchitektur und ein aus Promenaden, Plätzen und Privatgärten bestehendes Freiflächenkonzept sollen für maritimes Flair und frischen Wind an der Rhein-Promenade sorgen. Das von Eike Becker_Architekten gestaltete Gebäudeensemble bildet das imposante Entrée des neuen Quartiers. Das BEAUFORT ist ein spitz zulaufendes, achtgeschossiges Solitärgebäude, das skulptural und majestätisch wie ein Kreuzfahrtschiff im Hafen liegt. Es wird ergänzt durch das aus einem sechsgeschossigen Gebäuderiegel und einem fünfgeschossigen Punkthaus bestehende HEIMATUFER. Gegeneinander versetzte Sichtblenden gliedern die Fassaden vertikal. Großformatige Fensterfronten bilden im Wechsel mit der metallverkleideten Fassade die horizontale Gliederung. Dadurch entsteht ein fließender Effekt, der die Strömung des Rheins widerspiegelt. Ankerplatz für die Bewohner und Besucher des neuen Quartiers wird die Rhein-Promenade sein, wo Grünanlangen zu Bewegung und Begegnung, Gastronomie und Geschäfte zum Flanieren und Terrassen zum Entspannen einladen.

Ufernahe Verdichtung
Galt die Entwicklung von Quartieren in Wasserlage aufgrund von Hochwassergefahr, steigendem Grundwasserspiegel, schlammigem Baugrund und permanenter Feuchtigkeit noch vor wenigen Jahren als schwierig und kostspielig, haben neue Baumaterialien, Feuchtigkeitssperren im Mauerwerk sowie Stelzen aus Beton und Stahl das Wohnen in Ufernähe mittlerweile en vogue gemacht. Ob die Hafencity in Hamburg, die Rummelsburger Bucht in Berlin oder der Westhafen in Frankfurt – die prestigeträchtigsten Entwicklungsprojekte der vergangenen Jahre befinden sich fast ausnahmslos in Wasserlagen. Laut einer aktuellen Studie des Bundesbauministeriums treiben zwei Drittel aller Städte Quartiersentwicklungen am Wasser aktiv voran. 86 Prozent schätzen die Bedeutung für die Stadtentwicklung als „sehr hoch“ oder „hoch“ ein.

Pressemeldung Spatenstich, 18.10.2018

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