Colours

Colours

Office/Retail
Wohnen
Heidelberg
2012-2018

In modernen Städten verschwimmen die Grenzen zwischen Wohnen, Arbeiten und Freizeit. Gefragt sind Wohnkonzepte, die eine funktionale Integration und Konvergenz unterschiedlicher Lebensbereiche zulassen. Wie man Wohnen, Einkaufen, Freizeit und Arbeiten intelligent verzahnt, beweisen Eike Becker_Architekten mit dem aus vier Apartmenthäusern, einem Bürogebäude, und einem unter Denkmalschutz stehenden Stellwerk bestehenden Gebäudeensemble Colours in der Bahnstadt Heidelberg. Der Entwurf, der im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde, überzeugt durch anspruchsvolles Design, Nachhaltigkeit und kurze Wege.

Colours ist nicht nur bei der Nutzungsmischung, sondern auch in Bezug auf die Architektur Programm. Das Quartier bringt mit vier verschiedenen Haustypen und bewusst unterschiedlichen Fassadengestaltungen Farbe und Lebendigkeit in die weitestgehend „weiße“ Bahnstadt. Je nach Sonnenstand und Tageszeit zeigen die farbigen Fassaden ein anderes Gesicht. Eingerahmt und gegliedert von Aluminiumrahmen, die selbst ein Spiegel iher Umgebung sind. Damit trägt die lebendige Architektur die Vielfalt nach außen, die im Colours zuhause ist.

Colours Living eröffnet facettenreiche Wohnperspektiven: Stadtvillen und Mehrfamilienhäuser sind so konzipiert, dass sie unterschiedlichsten Lebenskonzepten und Wohnstilen gerecht werden. Ebenso vielfältig ist die Infrastruktur. Alles was man zum Leben braucht, ist fußläufig erreichbar: Kitas, eine Grundschule, kulturelle Einrichtungen, Sport- und Freizeitmöglichkeiten, Cafés und Restaurants sowie Geschäfte und Dienstleistungen. Im Bürogebäude Colours Office und Retail finden Unternehmen flexible Büro- und Ladenflächen für individuelle Business-Ideen.

Urbanes Gebiet

Mit der im März 2017 beschlossenen neuen Baugebietskategorie „Urbanes Gebiet“ hat die Bundesregierung die Weichen für eine Stadtentwicklung gestellt, die auf weniger Flächenverbrauch ausgerichtet ist. Mit diesem Werkzeug lassen sich jene Bereiche reurbanisieren, die bislang streng voneinander getrennt wurden. Wohnen, Arbeiten und Einkaufen dürfen nun dichter zusammenrücken. Dies ermöglicht es, zusätzlichen Wohnraum in innerstädtischen Bereichen zu schaffen, in denen bisher keine weitere Nachverdichtung erlaubt war. Eine Umwandlung von Brachflächen und ausgedienten Gewerbearealen in urbane Gebiete dürfte die Entwicklung lebendiger Quartiere damit weiter vorantreiben. Statt eines getrennten Nebeneinanders wird echtes Miteinander möglich - zwischen den Nutzungsarten, zwischen Tradition und Moderne, zwischen urbaner Lebendigkeit und entschleunigten Ruhe-Oasen.

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