Kaiserlei

Kaiser-
lei

Stadtquartier
Offenbach
2014-2021

Rund um den Kaiserlei-Kreisel in Offenbach entsteht bis 2021 ein gut gemischtes Quartier aus Wohnen, Arbeiten und Freizeit. Das rund 4,5 ha große Grundstück liegt direkt an der Stadtgrenze zu Frankfurt. Die Frankfurter Innenstadt, die neue EZB sowie der Flughafen sind sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln in wenigen Minuten erreichbar. Imposanter Blickfang des Quartiers sind die beiden ehemaligen Bürotürme der Siemens Kraftwerkssparte, die nach den Plänen von Eike Becker_Architekten komplett entkernt und nach dem Vertical Village Konzept zu 640 Apartments umgebaut werden. Im Gebäude wird es u.a. Coworking-Spaces, ein Fitness-Center mit Schwimmbad, Restaurants, Cafés, Bars sowie einen Marktplatz geben. Für die Community Flächen sieht das Konzept eine Mischung aus Industrie-Flair und Vintage-Look vor, die hervorragend zum rauen Charme von Offenbach passt. Um die beiden 19- und 22-geschossigen Vertical Village Türme gruppieren sich flachere Wohngebäude mit jeweils sechs Geschossen, in denen 270 weitere Mietwohnungen mit 2- bis 4-Zimmern vorgesehen sind. Zwischen den Gebäuden werden großzügige Grünflächen die Aufenthaltsqualität im Stadtviertel erhöhen. Im Kaiserlei Quartier entstehen insgesamt rund 1.100 bezahlbare Mietwohnungen, die den extrem angespannten Wohnungsmarkt in der Bankenmetropole erheblich entlasten werden.

Quartiersentwicklung

Die Quartiersentwicklung gilt unter Architekten und Projektentwicklern als Königsdisziplin. Denn sie ist Stadtplanung im Kleinen. Alles, was bei der städtebaulichen Entwicklung einer Stadt wichtig ist, muss auch hier mitbedacht werden. Außerdem sind Quartiere ideal, um innovative Lösungsansätze für Zukunftsfragen im kleinen Maßstab zu testen. So zum Beispiel Partizipation, CO2 freie Energieversorgung, Smart City, E-Mobility oder Sharing Economy. Weil ein Quartier mehr ist als die Summe seiner Teile, müssen alle Ebenen perfekt ineinandergreifen: Um der gesamten Vielfalt der Gesellschaft ein gemeinsames Zuhause zu bieten, müssen Wohnflächen und -typen alle Altersgruppen, Schichten und Nationalitäten ansprechen. Gleichzeitig braucht es attraktive Gewerbekonzepte, die nicht nur den täglichen Bedarf der dort Wohnenden decken, sondern auch Menschen von außen ins Quartier ziehen. Es muss Restaurants und Cafés geben, Freizeit-Angebote und Spielplätze, auf denen Kinder unterschiedlicher Herkunft von klein auf lernen, dass Herkunft  keine Rolle spielt. Jung und Alt, Wohnen und Arbeiten, Reich und Arm, Ruhe und Lebendigkeit, Tradition und Moderne müssen nebeneinander Platz haben. Geordnet, aber nicht zu geordnet. Das ist die Formel, die Quartiere lebenswert macht - und unsere Städte ein Stück weit besser.

Ähnliche Projekte

Zair

Quartier an der Strojarska Cesta,
Zagreb/ Kroatien

Campustower

Wettbewerb Wohn- und Bürokomplex,
Baakenhafen, Hamburg

Spree-
turm

Bürohochhaus Postbahnhof
Berlin

PaLett

Hotel Steigenberger,
Flughafen BBI, Schönefeld (Berlin)

LWH

BEAUFORT und HEIMATHAFEN
Wohnensemble
Ludwigshafen

Olivaer Platz

Dachausbau
Berlin

EAST-
SITE

Bürogebäude
Mannheim

Fling

Haltestelle Hauptbahnhof Leipzig,
Leipzig